
„Zu suchen und zu finden, Fremdes, Neues, Anderes zu entdecken ist eine nicht enden wollende Bewegung, die mich immer wieder inspiriert.“
In ihren Kursen und Kunstreisen vermittelt Liz Mields-Kratochwil ein tiefgehendes Verständnis von Wahrnehmung – visuell und sinnlich – gekoppelt mit feinfühliger Körperwahrnehmung und intuitivem gestalterischen Ausdruck. Zahlreiche Stationen – etwa nach Marokko, China, Russland, Kasachstan oder entlang der Seidenstraße – prägen ihr künstlerisches Profil. Auf diesen Reisen nutzt sie ihre Freude am Entdecken und das unmittelbare Erleben von Natur und Kultur als Inspirationsquelle – und gibt diese Erfahrung in Malkursen lebendig weiter. In ihren Kursen bietet sie ein inspirierendes, wertschätzendes Lernumfeld mit viel Raum für persönliche Entwicklung.
Liz Mields-Kratochwil lebt seit 1979 freiberuflich in Berlin und leitet neben ihrer künstlerischen Arbeit seither erfolgreich unterschiedliche Mal-und Zeichenkurse, Kunstseminare und unternimmt regelmäßig Malreisen auf die Insel Rügen an der Ostsee, nach Italien und Marokko.


Auf ihren zahlreichen Reisen durch ganz Marokko hat die Künstlerin ihr Herz an dieses Land mit ihren faszinierenden Landschaften und Strukturen und Begegnungen mit der marokkanische Kultur verschenkt. Seit eingen Jahren realisiert sie engagiert eigene Kunstprojekte in der Erg Chebbi Wüste von Marokko und anderen Orten des Landes und organisiert kreative Malreisen, um Menschen mit ihrer Leidenschaft für das Land und die künstlerische Begegnung zu begeistern und faszinierende Einblicke zu eröffnen.
Liz Mields-Kratochwil wurde am 11. Dezember 1949 in Pleißmar, Sachsen Anhalt geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin und Töpferin studierte sie in Berlin Weißensee von 1974 bis 1979 Bildhauerei.
Von 1986 bis 1989 war sie Meisterschülerin der Akademie der Künste bei Wieland Förster.
Im Jahr 1990 gründete sie die Künstlerinnengruppe Bogen drei mit Ellen Fuhr und Tina Bara und gemeinsam organisierten sie zahlreiche Ausstellungen und Projekte. Daneben realisierte sie vielfältige Projekte mit Inhaftierten der JVA Moabit und Charlottenburg.
1998 entstand das Künstlerbuch Grenzfriedhof in Zusammenarbeit mit Richard Pietraß.
Studienreisen führten sie nach Usbekistan, Turkmenistan, Kasachstan, Georgien, Armenien, Kirgisien, die baltischen Länder, nach Spanien, Italien, Marokko und Albanien.
Stipendien Preise
2003 erhielt sie ein Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
2017 Wettbewerb Gedenkzeichen für die ermordeten jüdische Frauen und Kinder in Ravensbrück
2019 Brandenburgischer Kunstpreis für Plastik
Ausstellungen
Zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen im In-und Ausland, u.a. Schweden Norwegen, Schweiz, und Frankreich (mehr auf der Webseite http://lizmieldskratochwil.de/bildhauerin/)
Buchveröffentlichungen
2018 Innenansichten- Beobachtungen im Strafvollzug
1992 Texte zur Zeit Vom Zerbrechen innerer und äußerer Mauern
Kunst im öffentlichen Raum
Berlin: Sandstein Gedenkstele zu Johann Gottfried und Marianne Schadow
Schwedt: Der Namenlose– Bronzeskulptur vor der St. Katharinenkirche
Zeiten des Lebens – Keramik Relief im Standesamt der Stadt Schwedt
Geschwisterpaar – Bronzeskulptur im öffentlichen Stadtraum Frankfurt (Oder)
Trinkbrunnen der Fabeltiere, Wohngebiet Beresinchen
Eberswalde: Flötenspielerin – Kunststeinguß im öffentlichen Stadtraum
Ihre Arbeiten befinden sich im öffentlichen Stadtraum, in Museen, staatlichen- und privaten Sammlungen, vornehmlich Akademie der Künste Berlin, Deutsche Bank Luxembourg, St. Gallen, Schweiz, Museum für junge Kunst Frankfurt (Oder), Stadt Schwedt, Sammlung des Frauenhofer- Institut Potsdam – Golm

